KI im PR: Wie und warum PR-Profis künstliche Intelligenz einsetzen

KI im PR: Wie und warum PR-Profis künstliche Intelligenz einsetzen

Wie und warum PR-Fachleute künstliche Intelligenz nutzen, um ihre Interaktion mit Zielgruppen zu verändern, Inhalte zu erstellen und Ergebnisse zu analysieren.

Die Digitalisierung hat jeden Bereich unseres Lebens erfasst – und die PR-Branche bildet da keine Ausnahme. In den letzten Jahren wird künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in PR-Aktivitäten integriert und verändert grundlegend, wie Unternehmen mit ihren Zielgruppen kommunizieren, Inhalte erstellen und Kampagnen auswerten.

Unser Team bei ITCOMMS ist überzeugt: KI ist kein vorübergehender Trend, sondern gelebte Realität – und wir setzen innovative Technologien aktiv in unserer Arbeit ein. Auf dem kürzlich stattgefundenen Forum Digital Almaty 2025 teilte Alexander Likhtman, CEO von ITCOMMS, eine zentrale Erkenntnis:

"Die Kernkompetenz des PR-Spezialisten der Zukunft liegt nicht allein darin, KI zu beherrschen, sondern darin, zu erkennen, wie der Einsatz von Technologie selbst zur Geschichte wird, die es wert ist, erzählt zu werden."

Im Folgenden beleuchten wir, wie und warum PR-Fachleute KI einsetzen, und berichten aus den Erfahrungen von ITCOMMS.

Warum KI?

Die Anforderungen an PR-Kampagnen steigen von Jahr zu Jahr. Kommunikation muss heute nicht nur hochwertig sein, sondern auch personalisiert, präzise, zeitnah und wirkungsstark. KI fungiert dabei als verlässlicher Assistent, der Routineaufgaben vereinfacht und Fachleuten Raum für die kreativeren Seiten ihrer Arbeit lässt.

Die wichtigsten Vorteile von KI im PR:

  • Geschwindigkeit: KI verarbeitet in Sekunden enorme Informationsmengen und beschleunigt Monitoring und Datenanalyse erheblich.

  • Personalisierung: KI ermöglicht die Erstellung zielgenauer und maßgeschneiderter Botschaften für unterschiedliche Zielgruppensegmente.

  • Datenanalyse: KI wertet Daten effizient aus, erkennt Muster und prognostiziert Kampagnenergebnisse.


Media-Monitoring

Eines der wichtigsten Einsatzfelder von KI im PR ist das Media-Monitoring. KI-gestützte Tools helfen dabei, Markenerwähnungen zu verfolgen, die Tonalität von Veröffentlichungen zu analysieren und zentrale Themen zu identifizieren, die die Zielgruppe beschäftigen.

So schilderte beispielsweise Evgenia Mamicheva, Expertin bei ITCOMMS, ihre Methode, ChatGPT für das Wettbewerber-Monitoring einzusetzen:

"Kürzlich habe ich eine Google-Tabelle mit drei Monaten an Wettbewerber-Monitoring-Daten in ChatGPT hochgeladen und das Tool gebeten, die wichtigsten Informationsauslöser zusammenzustellen und Medienführer nach Erwähnungshäufigkeit und -formaten hervorzuheben. Die KI hat aufschlussreiche Diagramme erstellt – fast wie Medialogia –, die die Analyse deutlich informativer und nützlicher gemacht haben. Wichtig ist dabei, die Tabelle korrekt zu formatieren, damit ChatGPT die Daten richtig erkennt."

Eine grundlegende Analyse lässt sich mit der kostenlosen Version von ChatGPT durchführen, für tiefergehende Erkenntnisse empfiehlt sich jedoch ein Abonnement der Pläne Plus (20 $/Monat), Team (25 $/Monat) oder Pro (200 $/Monat). Auch in der kostenlosen Version kann ChatGPT angepasst werden, um personalisiertere Antworten zu erhalten.

Content-Erstellung

Nahezu jeder Kreativprofi hat ChatGPT wohl schon einmal für die Erstellung von Social-Media-Inhalten ausprobiert. Es geht schnell, ist komfortabel und liefert überzeugende Ergebnisse.

KI kann Artikel, Beiträge und sogar Pressemitteilungen erstellen, beschleunigt den Veröffentlichungsprozess und gibt PR-Fachleuten mehr Raum für strategische Aufgaben.

Ein konkretes Beispiel aus dem Hause ITCOMMS ist der Launch eines KI-gestützten Pressemitteilungsgenerators auf Basis von ChatGPT-4.

Dieses Tool hilft PR-Fachleuten und Unternehmen, Pressemitteilungen auf Russisch, Englisch, Kasachisch, Usbekisch und Kirgisisch – völlig kostenlos und ohne Anfragelimit – zu erstellen. Bislang hat es bei der Erstellung von über 2.000 Pressemitteilungen auf Russisch und Englisch geholfen; mit den zusätzlichen zentralasiatischen Sprachen wird es zu einem noch wertvolleren Instrument für lokale Unternehmen.

Dieser Service senkt die Kosten der Content-Erstellung und beschleunigt Veröffentlichungen – besonders nützlich für Unternehmen, die in ihrer jeweiligen Landessprache kommunizieren möchten.

AUSPROBIEREN

Personalisierte Kommunikation

KI hilft dabei, zielgerichtetere und relevantere Botschaften zu formulieren, indem sie Daten auswertet und Inhalte auswählt, die bei den jeweiligen Nutzern am besten ankommen.

Auch PR-Pitches lassen sich mithilfe von KI verfeinern. Claude AI etwa strukturiert Informationen und findet die treffende Formulierung. Unser Team überprüft die Ergebnisse jedoch stets, um die Qualität sicherzustellen. Ein bewährter Ansatz ist es, der KI folgende Frage zu stellen: "Stell dir vor, du bist ein führender Tech- und VC-Redakteur bei einem der weltweit bedeutendsten Technologiemedien. Was gefällt dir an dieser Pressemitteilung? Würdest du darüber berichten?"

Diese Methode verbessert die Inhaltsqualität und stellt sicher, dass der Content die Zielgruppe wirklich anspricht.

Die kostenlose Version von KI-Tools reicht für grundlegende Aufgaben aus, doch für eine tiefgreifende Anpassung und Zielgruppenausrichtung empfehlen sich leistungsstärkere Modelle.

Krisenmanagement

KI kann im Rahmen der Krisenkommunikation eine Schlüsselrolle im Reputationsmanagement spielen und PR-Teams dabei helfen, schnell auf negative Ereignisse zu reagieren.

Bricht etwa eine Krise aus – beispielsweise ein gescheiterter Produktlaunch –, kann KI-gestütztes Social-Media-Monitoring rasch Beiträge identifizieren, die sofortiges Handeln erfordern.

KI bleibt dabei jedoch lediglich ein unterstützendes Werkzeug. In Krisen, die schnelle und taktische Entscheidungen verlangen, sind menschliche Fachleute mit ihrer Empathie und Intuition nach wie vor unersetzlich.

Empfehlungen für PR-Fachleute

Bevor KI in den eigenen Workflow integriert wird, ist es entscheidend festzustellen, wo sie wirklich einen Mehrwert bietet. Identifizieren Sie Routineaufgaben wie Datenanalyse, Media-Monitoring oder die Erstellung standardisierter Texte – hier kann KI gezielt unterstützen!

Ein paar Schritte für den Einstieg:

  1. Beschreiben Sie der KI Ihre Aufgaben und erhalten Sie Empfehlungen, wie sie Ihnen helfen kann.

  2. Erkunden Sie verfügbare Tools und wählen Sie diejenigen aus, die Ihren Anforderungen am besten entsprechen. ChatGPT kann beispielsweise Social-Media-Beiträge erstellen, die Kampagnenperformance analysieren oder Pressemitteilungen in wenigen Minuten verfassen.

  3. Delegieren Sie Aufgaben schrittweise – nicht alles auf einmal.


Ist KI das wichtigste PR-Tool?

Hier geht es nicht darum, PR-Fachleute zu ersetzen. KI schafft Freiräume für bedeutungsvollere Aufgaben. Wer Routinetätigkeiten an KI abgibt, kann sich als Spezialist stärker auf strategische Entscheidungen und die Erstellung hochwertiger Inhalte konzentrieren.

KI ist zweifellos zu einem zentralen Werkzeug im PR geworden – ihre Rolle besteht jedoch darin, menschliches Fachwissen zu ergänzen, nicht zu ersetzen.

Ein menschenzentrierter Ansatz gewährleistet die Sensibilität für Stimmungsveränderungen in der Öffentlichkeit, während KI Präzision und Geschwindigkeit steigert – gemeinsam erzielen sie die besten Ergebnisse.

***Dieser Artikel wurde mithilfe eines KI-Sprachmodells aus dem Russischen ins Englische übersetzt. Trotz sorgfältiger Bearbeitung können einzelne Nuancen oder sprachliche Wendungen in der Übertragung verloren gegangen sein. Für den präzisesten Wortlaut wird auf den russischsprachigen Originalartikel verwiesen.

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